Kamele

KamelKamele spielten schon im alten Ägypten und auch heute noch eine große Rolle. Sie sind hervorragend auf die klimatischen Bedigungen in Ägypten angepasst. Kamele erweisen dem Menschen seit jeher große Dienste. Sie sind:

  • Zugtiere, d.h. sie können große Lasten ziehen. Das ist besonders bei der Ernte oder bei der Wassergewinnung wichtig.
  • Packtiere, d.h. die können sehr viel Gewicht auf Ihrem Rücken tragen. Sie können bis zu 400 kg (über kurze Strecken) tragen. Bekannt wurden die Kamele aber vor allem durch die Karawanen, die durch die Wüste ziehen. Dabei haben sie weniger Gepäck, legen aber sehr große Strecken zurück. Erst durch die Karawanen wurden früher Handelsgeschäfte in den Wüstenregionen übergreifend möglich.
  • Prestigetiere, d.h. bei den Beduinen stehen Kamele für Reichtum. Sie sind dort fast eine Währung; je mehr Kamele eine Familie besitzt, desto reicher wird sie angesehen. Sie sind die Existenzgrundlage von Großfamilien.

Und natürlich sind sie auch:

  • Reittiere, d.h. Renndromedare können sogar bis zu 140 km am Tag zurücklegen, wenn Wind und Wetter und die Futtermenge es erlauben. In den arabischen Ländern gibt es sogar Kamel-Wettrennen, bei denen es hohe Siegerprämien gibt. Häufig finden die Rennen jedoch nicht unter guten Bedingungen für Kamel und Reiter statt.
    Bei Wettrennen zwischen Kamel und Pferd gewinnt bei kürzeren Strecken i.d.R. das Pferd, wohingegen das Kamel unschlagbar ist bei mehrtägigen Märschen.

Ach ja und was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Kamel und Dromedar?

Ein Dromedar ist eine Art der Kamele, die nur einen Höcker haben. Dromedare sind daher an ihrem einzelnen Höcker sofort von dem Trampeltier, dem zweihöckrigen Kamel, unterscheidbar.